Viel Dezibel, wenig Zucker und eine zünftige Schlammschlacht: Neben fetten Action-Sports Contests und viel Regen standen bei den
Telekom Playgrounds in der
Wasserski-Arena Pinneberg auch drei Live-Konzerte von
Gentleman,
Sublime with Rome und
Millencolin auf der Agenda!
Was macht man als eingefleischter Konzertgänger, wenn es regnet und der Boden vor der Bühne einer Seenplatte in Miniaturformat gleicht? Trotzdem hingehen! In
Pinneberg ließen sich tausende Fans lieber nichts entgehen: Nachdem die Skatepunker
Millencolin das Festival mit ihrem Gig eröffneten und mit Hits wie „Bullion“, „Ray“ oder „No Cigar“ die Boxen anfeuerten, eroberten am frühen Abend die lang zurück ersehnten Ska-Punk-Rocker
Sublime with Rome nicht nur die Bühne, sondern auch die Herzen der letzten Reunion-Zweifler. Bei ihrer Europapremiere überzeugte der neue Frontmann
Rome Ramirez von seinen Qualitäten und ließ Granaten wie „Wrong Way“, „What I Got“, „Doin Time“ oder „Badfish“ neu auf erleben und der Plan ging auf - die Fans gingen von Anfang an mit, so dass Rome zum Abschied prophezeite: "Germany, I promise you we will be back!"
Dass die Sonne scheinen würde, nur momentan eben über den Wolken, versicherte
Gentleman und zog daraus die logische Konsequenz für sein Publikum: „Hands in the sky!“ Das ließen sich die Leute natürlich nicht zweimal sagen und feierten mit dem Reggae-Star zu älterem „good vibes“ Material wie „
Intoxication“ oder „Different Places“ als auch zur aktuellen Single „To the Top“! Eine weitere Weisheit des Kölners mit jamaikanischer Seele hätte es trotz Blick in den Himmel nicht besser treffen können: „Wir sind doch keine Zuckerwürfel!“
Kaum war der letzte Takt des Gentleman-Finales verklungen, erleuchtet der Himmel in tausenden Farben, denn ein Feuerwerk musste zur Feier dieses Tages einfach sein!