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31|07|2008

T-Mobile Wildcard Gewinner Tom Richter im Interview



17 Jahr, blondes Haar. Tom Richter ist ein junges Wakeboard-As aus Hamburg! Am 19. Juli räumte er als bester Amateur bei der T-Mobile Local Support Wakeboard Challenge in Hamm das zweite Jahr in Folge die T-Mobile Wildcard im Wakeboard Cable ab.

Damit hat sich Tom seinen Startplatz für die Summer Session der T-Mobile Extreme Playgrounds am 24. August in Hamburg/Pinneberg gesichert und tritt dort beim offiziellen WWA Wake Park World Series Finale gegen internationale Superhelden wie Wakeboard-Weltmeister Tom Fooshee oder seinen Vize Sam Collins an!

Für den Hamburger Jung heißt es jetzt nochmal fleißig trainieren, bis das Board dampft! Wie locker oder aufgeregt er der großen Herausforderung am 24. August in seiner Heimat entgegen sieht, haben wir ihn für Euch schon Mal persönlich gefragt. Lest hier das Ergebnis:

Glückwunsch zur T-Mobile Wildcard! Bei Dir ist ja einiges passiert seit dem letzten Jahr! Zählst Du nicht eigentlich schon als Profi?

Ich habe ziemlich viele Wettkämpfe im letzten Jahr gemacht, das stimmt. Aber ich hatte Glück, denn in diesem Jahr war die Bedingung für die T-Mobile Wildcard bei der Local Support Challenge, dass man unter 18 ist. Da habe ich mich natürlich rangehalten!

Bist du weniger aufgeregt, weil Du letztes Jahr schon mit dabei warst?

Das ist für mich auf jeden Fall ein Schritt nach vorne und die T-Mobile Extreme Playgrounds sind einer der fettesten Wakeboard-Wettkämpfe dieses Jahr! Ich hatte nur ein Ziel und das war, die T-Mobile Wildcard zu gewinnen! Das ist ein absolut geiles Gefühl und ich werde sicher, wenn ich die erste Runde fahre, etwas nervös sein.

Du und René Konrad werdet von vielen die Newcomer Stars der Szene genannt. Wer sind Deine Helden?

Nick Davies und Ben Hitch aus England sind absolut krass! Die haben ihren eigenen Style und ihre eigenen Tricks. Das sind auf jeden Fall große Vorbilder. Dann schaue ich noch auf Sam Collins aus Australien, der ist auch der Hammer und absolut etwas Besonderes. Echt cool, dass ich gegen Nick und Sam bei der Summer Session antreten darf. Das ist eine Ehre!

Gibt es Unterschiede zwischen der alten Riege der Fahrer und den neuen Pros in der Szene?

Junior Men und Men sind echt ziemlich zusammen gegangen. Da sind die Unterschiede nicht mehr so groß und die Stile vermischen sich gerne. Allerdings habe ich besonders in Deutschland den Eindruck, dass die Junior Men echt den schwereren Wettkampf fahren müssen.

Wie hast Du eigentlich angefangen mit Wakeboarden?

Ich bin vorher sieben Jahre Skateboard gefahren und hatte auch schon bei dem einen oder anderen Wettkampf mitgemacht. Dann hatte ich einen schweren Unfall. Ich brach mir den Fuß und konnte danach nicht mehr so richtig einsteigen. Die Szene hat mir dann nicht mehr gefallen. Es machte auf einmal keinen Spaß mehr. Eigentlich hat mich mein Dad dann auf den Wassersport gebracht. Er ist früher viel gesurft. Als ich die erste Runde Wakeboard gefahren bin, wusste ich, dass es das ist!

Wie sieht es mit Verletzungen beim Wakeboarden aus?

Ich hatte noch nie irgendwas richtig Schlimmes. Höchstens mal einen Wirbel ausgerenkt oder den Hals verdreht. Ich bin mal auf eine Rampe gefallen und hab mir den Bauchmuskel gezerrt, aber sonst ist noch nicht viel passiert.

Toi, toi, toi! Wie bereitest Du Dich auf einen Wettkampf vor?

Wir haben eigentlich die Ansage bekommen, dass wir uns immer warm machen sollen. Aber ich sehe eigentlich immer recht wenig Leute, die sich wirklich warm machen. Man sollte schon etwas stretchen oder Seilchen springen oder eine Runde um den See laufen, wenn der nicht zu groß ist!

Eine andere Art von Warmmachen ist die „Riders Night“ am Samstag, 23. August im Mandarin Kasino auf der Hamburger Reeperbahn. Darfst du da einen Tag vor Startschuss der Summer Session überhaupt hingehen?

Solange man es im Rahmen hält, ist es sicher eine gute Suche. Aber, wenn das aus dem Ruder läuft, dann ist es sicher etwas hart am nächsten Tag, eine gute Position zu machen. Da legt doch das Bo auf, oder? Dann geh ich auf jeden Fall hin!

Wie findest du die Symbiose von Sport und Musik bei den T-Mobile Extreme Playgrounds?

Super! Letztes Jahr hatten wir zuerst Bedenken, ob das passt. Aber dann haben wir eine riesenfette Party mit den Hives gefeiert. Dieses Jahr wird es bestimmt noch ein bisschen geiler mit Mando Diao und vor allem mit Pennywise!

Apropos Stars: Musst du eigentlich schon selber Autogramme geben?

Ich bin immer in Hamburg-Harburg beim Wakeboarden. Wir kennen uns alle, sind eine Crew von so ca. 40 Mann, die zusammen fahren. Das ist alles total relaxt. Da kommt höchstens mal einer und klopft dir auf die Schulter! Auf Autogramme geben hätte ich auch ehrlich gesagt keine Lust!

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